Klimaschutz – Wunsch oder Wirklichkeit

Wir schreiben das Jahr 2009 n Chr. die industrielle Revolution des vergangenen Jahrhunderts hat die Atmosphäre des Planeten nachhaltig geschädigt.
Angesichts dieser globalen Bedrohung haben sich Vertreter unterschiedlicher Nationen zusammen gefunden um Maßnamen zur Rettung der der Biosphäre zu beschließen.

Doch, obwohl es selbst bei einem sofortigen Stopp der
Jahrhunderte bis Jahrtausende dauern würde diesen Schaden wieder auszugleichen, kommen diese Vertreter nicht zu akzeptablen Lösungen. Lediglich ein kleiner Teil dieser Personen ist bereit sich zu Einschränkungen in der wirtschaftlichen Entwicklung ihrer Länder durch zu ringen um längerfristige Schäden für Länder und Bevölkerung und die damit verbundenen Kosten zu verhindern.

Diese Regierungen sind sich ihrer Verantwortung so sehr bewusst, das sie sogar alle erdenklichen Hebel in Bewegung setzen um diese Verantwortung auch in das Bewusstsein der weniger profilierten Bevölkerungsschichten und den Gewinnorientierten Wirtschaftsbossen zu übertragen. Als Beispiele seien hier nur die Energiesteuer, die Ökosteuer und der ewige Appell and die Autoindustrie bezüglich der Senkung von Emissionen und Verbrauch genannt.

Jedoch verlaufen selbst diese Anstrengungen mehr oder weniger im Sand da es die äußeren Umstände schwer machen Durchbrüche zu erzielen.

Nun wird sich der Leser dieses Posts fragen was dieses rührselige Ökodrama in diesem Blog zu suchen hat, nun die Antwort erschließt sich in der folgenden Analyse der Tatsachen und den daraus entstehenden Fragen.

Fangen wir doch mal damit an das uns eine Regierung die erheblichen Profit in Form von Steuereinnamen damit macht das es keine wirklichen alternativen zu Benzin oder Kohle gibt ermahnt wir sollen genau darauf so weit es geht verzichten.

Wenn wir uns nur mal vorstellen das es nun wirklich einem großen Teil der Auto fahrenden Bevölkerung aus irgendeinem Grund gelingen würde, sagen wir mal nur eine Woche auf den gebrauch eines Pkws zu verzichten, bei nach Polizei Angaben 500 000 Autobewegungen am Tag wäre das ein kaum zu erfassender Ausfall an Steuereinnahmen (nur durch die Öko- und Mineralölsteuer).
Wie glaubwürdig kann diese Forderung da sein, keine Regierung will doch wohl die eigene Existenz gefährden. – oder doch?
Ähnlich sieht es bei den Steuereinnahmen für die Energiesteuer aus, auch hier würden sich Milliarden Löcher auftun wenn es einer großen Masse der Bevölkerung gelingen würde sich mit regenerativer Energie aus eigener „Herstellung“ zu versorgen. – Nur gut das man Energie schlecht in Großer Menge speichern kann.

Ein weiterer Punkt der sich mir nicht so recht erschließt ist der das die Autoindustrie seit Jahren behauptet das es kein Marktsegment für Kleinwagen mit geringem Verbrauch und Elektrobetriebene Fahrzeuge gibt. Trotzdem werden auf den Automessen immer mal wieder genau diese Fahrzeuge als Zukunftsvisionen präsentiert und das jetzt schon seit mehr als 20 Jahren.
Statt wirklicher alternativen werden allerdings nur Modelle für „Hardcore Ökos“ und die Oberschicht auf den Markt geworfen. Für die „Normalos“ bleiben dann höchsten GDI Fahrzeuge die als das Non plus Ultra des Verbrennungsmotors gepriesen werden oder das Ei des Kolumbus der Hybrid den Toyota mit dem Prius auf den Markt brachte (nur 6,5 l/km). Auch wenn jetzt einigen der engagierten Umweltschützern das Messer in der Hose auf geht kann ich nur den Kopf schütteln, denn schon 1992 hat Volvo einen Konzeptwagen auf Hybridbasis vorgestellt der nur 2,5 l/km verbrauchte und nun frage ich mich wie kann es sein das es obwohl die Fertigungsprozesse laufend verbessert werden es in 17 Jahren nicht möglich sein soll eine Fahrzeug wie dieses zu einem Preis von z.B. dem des Prius anzubieten?
Die Brennstoffzelle ist auch so ein Windei, 1988 haben diverse Konzerne laut getönt, dass mit Serienfahrzeugen dieser Generation ab 2002 zu rechnen sei!
Jetzt hört man allerhöchstens noch in Dokus die schon 3, 4 Jahre alt sind das es verschiedene Probleme bei der Verkleinerung des Ethanolwandlers noch zu überbrücken seien, was eine Markteinführung verzögere.

Ist es da nicht wahrscheinlicher das es damit zu hat, das sich immer mehr Emirate und andere Öl abhängige Interessengruppen in die Autoindustrie einkaufen?
Die Hand die einen füttert beißt man nicht. Oder?
Und aus unter anderem og. Gründen hat selbst redend auch die Regierung  keine Einwände.

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